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10.04.2026
07:30 Uhr
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Streamen auf Reisen scheitert oft, weil die Dienste aufs Heimatland eingeschränkt sind. Ein Fritz-VPN-Reiserouter hilft. Wir zeigen, wie Sie ihn einrichten.

Streamen unterwegs wird schwierig, wenn der Anbieter seinen Dienst aufs Heimatland oder gar die Heimatregion des Kunden beschränkt und keine Mediendaten rausrückt, wenn Sie anderswo unterwegs sind. Das gilt nicht nur bei den üblichen Verdächtigen, also Netflix und Co. Auch die Mediatheken der öffentlich-rechtlichen Sender könnten solche Streamingwünsche zurückweisen. Der klassische Weg, aus diesem Gehege auszubrechen, führt über bezahlte VPNs darauf spezialisierter Anbieter. Doch die muss man auf jedem Gerät einzeln einrichten. Das geht mit passender Hardware einfacher und langfristig preisgünstiger.
Ein Reiserouter als VPN-Zentrale mit Verbindung zum eigenen Heimrouter versorgt per WLAN gleich mehrere Clients. Deren Konfiguration beschränkt sich damit auf das Herstellen einer WLAN-Verbindung. Solch ein Gerät muss kein Vermögen kosten: Eine gebrauchte Fritzbox 4040 ist für 30 bis 40 Euro zu haben und hat im Winter 2025 noch ein FritzOS-Update auf Version 8.03 bekommen. Die jüngere Fritzbox 4050 reißt als Neugerät mit 120 Euro oder gebraucht ab 90 Euro zwar ein größeres Loch in die Kasse. Sie funkt aber auch mit Wi-Fi 6, was in dichter besiedelten Gegenden vorteilhaft ist, und dürfte noch länger mit FritzOS-Updates versorgt werden.
Zunächst sei kurz umrissen, was erreicht werden soll: Der Reiserouter erhält seinen Internetzugang vom Netz der Unterkunft. Gibt es im Zimmer Netzwerkanschlüsse, verbindet man den WAN-Port des Reiserouters per Patchkabel mit einem der Ports. Hängt ein Access-Point vor der Tür, nimmt der Reiserouter per WLAN damit Verbindung auf.